Orientierung ohne starres Schema
Vier Leitfragen am Lebensende
Nicht ein einzelnes Zeichen, sondern Verlauf, Gesamtzustand, Patientenwille und erreichbares Therapieziel bestimmen das weitere Handeln.
ErkennenWas verändert sich?
Wachheit, Kraft, Essen und Trinken, Atmung, Kreislauf und Ausscheidung im Verlauf beobachten.
PrüfenWas ist behandelbar?
Schmerz, Harnverhalt, Atemnot, Delir und andere belastende Ursachen weiter ernst nehmen.
EntscheidenWas entspricht dem Willen?
Indikation, Behandlungsziel, aktuelle Wünsche und vorausverfügten Patientenwillen zusammenführen.
BegleitenWas schafft Komfort?
Mundpflege, passende Lagerung, Ruhe, vertraute Nähe und vorausschauende Symptomlinderung.